René Röspel MdB
Pressemitteilung
Ihr Abgeordneter für Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis

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16. März 2018

Equal Pay Day: Röspel will Weg zu fairen Löhnen fortsetzen

 

Vor dem Brandenburger Tor nahm die SPD-Bundestagsfraktion am „Equal-Pay-Day“ an einer Demonstration des DGB teil und forderte nicht nur die gleiche Bezahlung von Frauen. Foto: Andreas Amann

Seit mehr als zehn Jahren rückt der Equal Pay Day eine Ungerechtigkeit in den Blick der Öffentlichkeit, die es in einer modernen Gesellschaft eigentlich gar nicht mehr geben dürfte, sagt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Frauen bekommen auch im Jahr 2018 für gleiche und gleichwertige Arbeit weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern beträgt etwa 21 Prozent." Umgerechnet bedeute das, dass Frauen die ersten 77 Tage des Jahres ohne Gehalt arbeiten. Daraus ergebe sich der jährliche „Equal Pay Day", der diesmal auf den 18. März fällt.

Für Röspel ist das ein Skandal: „Vor 100 Jahren wurde auf Druck der SPD das Frauenwahlrecht eingeführt, und seit fast 70 Jahren steht im Artikel 3 des Grundgesetzes, dass Frauen und Männer in Deutschland gleichberechtigt sind. Dass es immer noch eine Lohnlücke von 21 Prozent gibt, ist nicht hinnehmbar." Mit der Einführung des Mindestlohns, dem Gesetz für Entgelttransparenz und der gesetzlichen Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen habe die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag bereits wichtige Schritte hin zu mehr Entgeltgleichheit erreicht. Röspel weiß, dass noch viel getan werden muss und verweist auf den neuen Koalitionsvertrag: „Wir werden den eingeschlagenen Weg für faire Löhne fortsetzen und das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit auf den Weg bringen. Außerdem stärken wir die Tariflöhne in der Pflege und bauen finanzielle Ausbildungshürden bei Sozial- und Pflegeberufen ab."

René Röspel verweist auf ein strukturelles Problem: „Frauentypische Berufe, zum Beispiel im sozialen Bereich, werden in Deutschland schlechter bezahlt als Berufe, die überwiegend von Männern gewählt werden. Außerdem gelangen Frauen nach wie vor seltener als Männer in Führungspositionen." Auch diese Probleme müssten angegangen werden, damit die Lohnlücke sich endlich schließe.